Vereinsgeschichte

Superintendent Wilhelm Wendebourg
Superintendent Wilhelm Wendebourg

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges standen die einzelnen Kirchengemeinden und die - damals so genannten - Einrichtungen und Organisationen der christlichen Liebestätigkeit vor Problemen, die für den Einzelnen unlösbar schienen, da es an allen Ecken und Enden an geeigneten Mitarbeitern, Geld und Sachmitteln fehlte.

Hieraus entstand Anfang 1947 die Idee, einen Stadtverband der Inneren Mission zu gründen und sich dem Landesverein für Innere Mission in Hannover anzuschließen. Wegen der guten Zusammenarbeit der evangelisch-lutherischen Gemeinden mit der reformierten Gemeinde und der Großen Kirche als unierte Gemeinde schien es dem damaligen evangelisch-lutherischen Stadtsuperintendenten Wilhelm Wendebourg sinnvoll zu sein, die Tür für alle evangelischen Gemeinden und Einrichtungen im Stadtgebiet offen zu halten.

 

Um den „Stadtverband der Inneren Mission Bremerhaven e. V.“ offiziell zu gründen, wurde von der Gründungsversammlung die Satzung beschlossen, sowie die nach Vereinsrecht notwendigen Personen bestimmt, hierzu gehörten:

  • Superintendent Wilhelm Wendebourg (Vorsitzender)
  • Pastor Rudolf Eduard Meier, Pauluskirche (stellv. Vorsitzender)
  • Superintendent Otto Gehrke, Kreuzkirche (Geschäftsführer)
  • Stadtamtmann, Friedrich Engelke, (Rechnungsführer)
  • Carl Stelljes, Rektor Fichteschule in Wulsdorf (Beisitzer)
  • Ferdinand Hagemann, Mittelschulleher (Beisitzer)
  • Dela Scharfe, Hausfrau, (Beisitzerin)

In den folgenden vier Dekaden stand der Auf- und Ausbau der diakonischen Arbeit in Bremerhaven im Mittelpunkt der Verantwortlichen. Im Oktober 1982 wurde eine Reform auf den Weg gebracht. Im Zuge dieser Reform erfolgte offiziell am 28. Juli 1983 die Umbenennung des „Stadtverbandes der Inneren Mission Bremerhaven e. V.“ in das „Diakonische Werk Bremerhaven e. V.“.